Zum Inhalt springen

WAF: Die Schutzschilde deiner Website

Zuletzt geprüft Webhosting

Vor deiner Website steht auf rack::SPEED-Servern ein mehrstufiger Schutz: eine WAF Web Application Firewall — filtert eingehende HTTP-Anfragen nach Regelwerk, bevor sie deine Anwendung erreichen. auf ModSecurity-Basis plus automatische Abwehr wie IP-Sperren bei Angriffsverhalten. Dieser Artikel erklärt, was die Schutzschilde tun — und warum du sie bei Problemen nicht komplett ausschalten solltest, sondern gezielt Ausnahmen setzt.

  • Angriffsmuster in Anfragen — die WAF prüft jede HTTP-Anfrage gegen ein Regelwerk und blockt bekannte Muster wie SQL-Injection- oder Code-Einschleusungs-Versuche, bevor sie WordPress, Shopware oder Magento erreichen.
  • Aggressive Crawler und Bots — rücksichtslose Tools, die Projekte mit Anfragen fluten, haben serverseitig Hausverbot. Details dazu im Artikel SEO-Tools blockiert.
  • Auffällige IPs — wer sich wie ein Angreifer verhält (Login-Fluten, Scan-Muster), wird automatisch gesperrt, bevor Schaden entsteht.

Das Regelwerk pflegen wir serverseitig und passen es laufend an neue Angriffsmuster an — du musst dafür nichts tun.

Warum „einfach ausschalten” die falsche Lösung ist

Abschnitt betitelt „Warum „einfach ausschalten” die falsche Lösung ist“

Blockt die WAF eine legitime Aktion, liegt der Griff zum Aus-Schalter nahe. Das Problem: Der Schalter deaktiviert alle Regeln für die Domain — auch den Schutz vor echten Angriffen. Deine Website steht dann offen, und automatisierte Angriffe testen dauerhaft jede erreichbare Website, nicht nur prominente Ziele.

Der bessere Weg in fast allen Fällen: die eine störende Regel identifizieren und nur diese ausnehmen. Der Schutz durch alle übrigen Regeln bleibt vollständig erhalten. Wie das geht, zeigt Schritt für Schritt der Artikel Fehler 403/406: WAF blockiert eine Aktion.

Unsicher, ob die WAF dein Problem verursacht, oder brauchst du eine dauerhafte Ausnahme? Ticket im Kundencenter öffnen — wir finden eine Regel-Ausnahme, die den Schutz nicht opfert.