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E-Mails gehen nicht raus: Ursache finden

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Wenn sich E-Mails nicht versenden lassen, liegt es fast immer am Postausgangsserver: fehlende SMTP-Authentifizierung, falscher Port, ein falsches Passwort — oder du hast das stündliche Sende-Limit erreicht. Diese Anleitung grenzt die Ursache anhand der Fehlermeldung ein.

  1. Status prüfen. Ein Blick auf die rackSPEED-Status-Seite — liegt eine Störung vor, erübrigt sich die weitere Suche.
  2. Die exakte Fehlermeldung notieren. Sie nennt die Ursache fast immer direkt: Relay access denied, 535, 550 oder ein Hinweis auf ein überschrittenes Limit. Die häufigsten findest du unten.
  3. SMTP-Authentifizierung prüfen. Der Postausgang verlangt eine Anmeldung. Im Mail-Programm muss „Server erfordert Authentifizierung” aktiv sein, und der Benutzername ist die vollständige E-Mail-Adresse — nicht nur der Teil vor dem @. Alle Werte stehen in den Server-Daten.
  4. Port und Verschlüsselung prüfen. Für den Postausgang gilt Port 587 mit STARTTLS Erweiterung des SMTP-Protokolls, die eine zunächst unverschlüsselte Verbindung nachträglich auf TLS-Verschlüsselung hochstuft. . Port 25 ist für den Versand ungeeignet und wird vielerorts blockiert.
  5. Passwort kontrollieren. Es zählt das Passwort des Postfachs, nicht zwingend dein Panel-Passwort. Tipp es einmal von Hand ein, statt es einzufügen — Copy-Paste schleppt gern Leerzeichen mit. Im Zweifel im Panel bei der betroffenen Adresse neu setzen.
  6. Gegentest über Webmail. Sende dieselbe Mail testweise über Roundcube-Webmail. Geht sie dort raus, liegt das Problem in deinem Mail-Programm (Schritte 3–5). Geht sie auch dort nicht, ist die Ursache server- oder kontoseitig (Limit, Sperre).

Der Postausgangsserver verlangt eine Anmeldung, im Client ist sie aber nicht aktiv. Ohne Authentifizierung wäre der Server ein offenes Relay — deshalb lehnt er ab.

Lösung: Im Mail-Programm für den Postausgang „Server erfordert Authentifizierung” einschalten und als Benutzer die vollständige Adresse eintragen. Details in den Server-Daten.

Benutzername oder Passwort werden nicht akzeptiert.

Lösung: Benutzername = vollständige E-Mail-Adresse (info@beispiel.de). Stimmt der, setz das Postfach-Passwort im Panel neu und trag es im Client ein.

Mails an eine bestimmte Domain scheitern, obwohl die Adresse existiert — der Server stellt lokal zu, statt extern.

Lösung: Der ganze Fall samt Umstellung steht in „No Such User Here” beheben.

Der Empfänger lehnt als Spam ab oder nennt eine Blacklist

Abschnitt betitelt „Der Empfänger lehnt als Spam ab oder nennt eine Blacklist“

Die Mail geht raus, wird aber abgewiesen oder einsortiert. Meist fehlt eine saubere SPF-/DKIM-Signatur, oder es ist ein Reputations-Thema.

Lösung: SPF, DKIM und DMARC einrichten — die Authentifizierung ist die Voraussetzung für gute Reputation. Nennt die Ablehnung eine Blacklist oder Drosselung mit der Server-IP, öffne ein Ticket: Das Delisting bzw. die Microsoft-Entdrosselung eines rackSPEED-Servers läuft über uns.

Jeder Tarif hat als Spam-Schutz ein stündliches Sende-Limit (je nach Tarif, höchstens 250 Mails pro Stunde). Bei einem Newsletter oder einer Serienmail ist es schnell erreicht. Was dann passiert, hängt vom Panel ab:

Plesk lehnt weitere Mails sofort ab — im Client erscheint sinngemäß 554 5.7.0 The limit on the number of allowed outgoing messages was exceeded. Try again later.. Dein Mail-Programm wiederholt den Versand später selbst.

Lösung: Die nächste Stunde abwarten oder den Versand über mehrere Stunden verteilen.

Brauchst du dauerhaft mehr Durchsatz, öffne ein Ticket — das Limit lässt sich tarifabhängig anheben.

Wenn der Versand auch über Webmail scheitert: Ticket im Kundencenter öffnen. Schick die vollständige Fehlermeldung mit und nenn, ob der Test über Webmail funktioniert hat — das grenzt die Ursache für uns sofort ein.