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Glossar

Zuletzt geprüft

Einzeldefinitionen für die Begriffe, die in den KB-Artikeln genutzt werden. Bewusst kurz gehalten — wer mehr will, folgt den Links in den Artikeln. Viele dieser Begriffe erscheinen in den Anleitungen auch als Tooltip, wenn du mit der Maus darüberfährst.

  • IMAP — Internet Message Access Protocol. Ruft Mails ab und lässt sie auf dem Server; synchronisiert den Stand über mehrere Geräte. Der Standard bei rackSPEED.
  • POP3 — Post Office Protocol. Lädt Mails herunter und entfernt sie standardmäßig vom Server. Nur sinnvoll, wenn du deine Mails auf genau einem Gerät behalten willst.
  • SMTP — Simple Mail Transfer Protocol. Das Protokoll zum Versenden von Mails. Bei rackSPEED über Port 587 mit STARTTLS.
  • MX-Record — Mail Exchanger. Der DNS-Eintrag, der festlegt, welcher Server die Mails einer Domain annimmt.
  • SPF — Sender Policy Framework. Ein TXT-Record, der angibt, welche Server für eine Domain senden dürfen. Schützt deine Domain vor Absender-Fälschung.
  • DKIM — DomainKeys Identified Mail. Signiert ausgehende Mails kryptografisch, damit Empfänger ihre Echtheit prüfen können.
  • DMARC — Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance. Legt fest, wie Empfänger mit Mails umgehen sollen, die SPF oder DKIM nicht bestehen.
  • Greylisting — Vorläufige Abweisung unbekannter Absender. Seriöse Server stellen Sekunden bis Minuten später automatisch erneut zu — Spam-Schleudern meist nicht. Bremst Spam, verzögert die allererste Mail eines neuen Kontakts leicht.
  • STARTTLS / SSL/TLS — Verschlüsselung der Verbindung zum Mailserver. STARTTLS (Ports 587/143) startet unverschlüsselt und schaltet dann auf Verschlüsselung um; SSL/TLS (Ports 465/993/995) verschlüsselt von der ersten Sekunde an. Beide sind sicher.
  • Autodiscover / Autoconfig — Automatische Client-Einrichtung: das E-Mail-Programm holt sich die Server-Daten selbst, du gibst nur Adresse und Passwort ein.
  • DNS — Domain Name System. Übersetzt Domainnamen in IP-Adressen — das Telefonbuch des Internets.
  • A- / AAAA-Record — Verweist eine Domain auf eine IPv4-Adresse (A) bzw. eine IPv6-Adresse (AAAA).
  • CNAME — Alias, der eine Domain auf eine andere Domain zeigen lässt, statt auf eine IP.
  • TXT-Record — Freitext-Eintrag im DNS. Trägt unter anderem SPF, DKIM und DMARC.
  • NS-Record / Nameserver — Der Server, der die DNS-Zone einer Domain verwaltet. Bei rackSPEED panel-abhängig: Plesk nutzt ns.rackspeed-dns.{de,eu,com,net}, cPanel ns.rackspeed-cloud.{de,com,eu}.
  • TTL — Time To Live. Wie lange ein DNS-Eintrag zwischengespeichert werden darf, in Sekunden. Eine niedrige TTL vor einem Umzug sorgt dafür, dass Änderungen schneller greifen.
  • FQDN — Fully Qualified Domain Name. Der vollständige Domainname inklusive Host, zum Beispiel mail.beispiel.de.
  • Propagation — Die Verzögerung, bis eine DNS-Änderung weltweit sichtbar ist — bedingt durch die TTL-Zwischenspeicherung. Verfolgen kannst du sie über whatsmydns.net (siehe Diagnose-Tools).
  • DNSSEC — Domain Name System Security Extensions. Signiert DNS-Antworten kryptografisch und schützt so vor manipulierten Einträgen.
  • Zone / Zonendatei — Die Sammlung aller DNS-Einträge einer Domain.
  • DocumentRoot — Das Verzeichnis, aus dem der Webserver die Dateien einer Domain ausliefert (bei Plesk standardmäßig httpdocs).
  • .htaccess — Konfigurationsdatei für Apache und LiteSpeed, die pro Verzeichnis wirkt. Steuert Weiterleitungen, Zugriffsschutz, Fehlerseiten und mehr.
  • FTP / SFTP — Protokolle zum Hochladen von Dateien. SFTP läuft verschlüsselt über SSH (Port 22) und ist zu bevorzugen; klassisches FTP überträgt im Klartext.
  • SSH — Secure Shell. Verschlüsselter Kommandozeilen-Zugang zum Server.
  • PHP-FPM — FastCGI Process Manager. Führt PHP aus; die Version ist pro Domain im Panel wählbar.
  • Composer — Der Paketmanager für PHP-Abhängigkeiten.
  • CHMOD / Dateirechte — Legt fest, wer eine Datei lesen, schreiben oder ausführen darf. Üblich sind 644 für Dateien und 755 für Verzeichnisse.
  • Cronjob — Ein zeitgesteuerter Befehl, der automatisch und wiederkehrend ausgeführt wird.
  • Let’s Encrypt — Kostenlose, automatisierte Zertifizierungsstelle für SSL/TLS-Zertifikate.
  • AutoSSL — Funktion in cPanel und Plesk, die Let’s-Encrypt-Zertifikate automatisch ausstellt und vor Ablauf erneuert.
  • HSTS — HTTP Strict Transport Security. Ein Header, der Browser anweist, eine Domain ausschließlich über HTTPS aufzurufen.
  • MySQL / MariaDB — Relationale Datenbanksysteme. MariaDB ist der bei rackSPEED eingesetzte, voll MySQL-kompatible Fork — Anleitungen für „MySQL” gelten genauso.
  • phpMyAdmin — Weboberfläche zur Verwaltung von MySQL/MariaDB-Datenbanken direkt im Browser.
  • mysqldump — Kommandozeilen-Werkzeug, das eine Datenbank in eine .sql-Datei exportiert (sichert).
  • Collation / Zeichensatz — Regeln für Zeichenkodierung und Sortierung. Heutiger Standard ist utf8mb4.
  • DEFINER — Der in einem SQL-Dump hinterlegte Benutzer für Views, Trigger und Prozeduren. Stimmt er auf dem Zielserver nicht, scheitert der Import — eine der häufigsten Importfehler-Ursachen.
  • Präfix — Ein vorangestellter Namensbestandteil bei Datenbank- und Benutzernamen (zum Beispiel kunde_), den das Panel automatisch vergibt.
  • 2FA — Zwei-Faktor-Authentifizierung. Ein zusätzlicher, kurzlebiger Code neben dem Passwort.
  • Fail2Ban — Sperrt IP-Adressen automatisch, nachdem sie zu oft ein falsches Passwort probiert haben.
  • ModSecurity — Web Application Firewall, die schädliche Anfragen an Webseiten erkennt und blockiert.
  • Brute-Force — Ein Angriff, der ein Passwort durch massenhaftes Ausprobieren zu erraten versucht.
  • Plesk — Eines der beiden Hosting-Panels bei rackSPEED. Welches du hast, steht in deinen Zugangsdaten.
  • cPanel — Das zweite der beiden Hosting-Panels bei rackSPEED.
  • Kundencenter (WHMCS) — Die Verwaltung für Verträge, Rechnungen, Produkte und Tickets unter kunden.rackspeed.de. Nicht zu verwechseln mit dem Hosting-Panel, in dem du Domains, Mail und Dateien verwaltest.
  • SLA — Service Level Agreement. Die vertraglich zugesicherte Leistung — dazu gehört unter anderem die Haltezeit der Backups.
  • Reverse-Charge — Umsatzsteuer-Verfahren für Geschäftskunden im EU-Ausland mit gültiger USt-IdNr.: Die Rechnung wird ohne deutsche Umsatzsteuer ausgestellt, der Empfänger versteuert in seinem Land selbst.